Peine, 05.05.2022  Wie bestimmen Regeln unser Zusammenleben? Wie bildet man sich eine Meinung und wie geht man mit anderen Meinungen um? Was macht eigentlich Demokratie aus und was hat das alles mit dem Landtag zu tun?

Die beiden 4. Klassen der Peiner Burgschule haben den Peiner CDU-Landtagsabgeordneten Christoph Plett an seinem Arbeitsplatz in Hannover besucht. 30 neugierige Kinder reisten in das Leineschloss und durften gemeinsam mit ihrem Abgeordneten das Landesparlament hautnah erleben. Dabei wurden vor allem den Mitarbeitern des Sicherheitsdientes viele Fragen gestellt und anschließend der Plenarsaal von der Besuchertrbüne aus besichtigt.

Auch die begleitenden Lehrerinnen Frau Lieke und Frau Jankowski blicken rundum zufrieden auf den Besuch im Landtag. „Endlich dürfen Ausflüge mit den Schülerinnen und Schülern wieder stattfinden! Für unsere Viertklässler war dies ein toller und informativer Abschluss ihrer Grundschulzeit.“

Christoph Plett: Minister Björn Thümler unterstützt die Braunschweiger Kultur.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Plett, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur des Niedersächsischen Landtages, sieht den Zufluss von 164.000 EUR für weitere Unterstützung unseres weit über die Region hinausragenden Herzog Anton Ulrich-Museums als zwingend geboten an. Die Fördermittel für den Ausbau der Sicherheit im Galeriegebäude und der Mittelalterabteilung unterstützt das Museum in seiner täglichen Arbeit, hochwertige Kultur in der Braunschweiger Region zu präsentieren.

Der Mittelzufluss zeigt ein weiteres Mal die Unterstützung, die Braunschweig durch Kulturminister Björn Thümler erfährt.

Niedersächsischer Landtag Christoph Plett MdL      

Hintergrund:

Auch im dritten Jahr des Bundes-Förderprogramms „Investitionen in nationale Kultureinrichtungen“ (INK) hat Niedersachsen erfolgreich Fördermittel für national bedeutsame beziehungsweise das nationale Kulturerbe prägende Kultureinrichtungen im Land eingeworben: Insgesamt fließen Bundesmittel in Höhe rund 2,47 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von vier bedeutenden Kultureinrichtungen nach Niedersachsen.

Darsteller des „Theater in der List“ machen Geschichte für die Schülerinnen und Schüler erlebbar.

An einer ganz besonderen Veranstaltung habe ich vor kurzer Zeit am Gymnasium Groß Ilsede (GGI)/Landkreis Peine teilgenommen. In einer multimedialen Lesung haben Marie-Madeleine Krause und Willi Schlüter vom „Theater in der List“ in Hannover den Schülerinnen und Schülern in einer Doppelstunde Ausschnitte aus dem Tagebuch der Anne Frank vorgetragen.

Ziel der beiden Darsteller war es, den Schülerinnen und Schülern in der Aula des Gymnasiums in Ilsede nicht einfach ausgewählte Textpassage vorzulesen, sondern die Geschichte mithilfe von zeitgenössischen Bild- und Tondokumenten sowie verschiedenen darstellerischen Einlagen besonders erlebbar zu machen. Auf diese Art und Weise haben die beiden es geschafft, die Zuhörerinnen und Zuhörer aus dem zehnten Jahrgang für knapp 90 Minuten gedanklich in die Welt der Anne Frank in der ersten Hälfte der 1940er Jahre zu versetzen und sie so in die Lebenswirklichkeit einer fast Gleichaltrigen zu bringen – einer Gleichaltrigen von vor knapp 80 Jahren.

Das Ansinnen von Marie-Madeleine Krause und Willi Schlüter: die Geschichte auf diese Art und Weise erlebbar machen und aus einer im öffentlichen Diskurs häufig scheinbar anonymen Gruppe („die Juden“ oder „die Flüchtlinge“) Einzelschicksale und Menschen zu machen, die auf einmal sehr viel nahbarer und besser zu verstehen sind.

Ich freue mich sehr, dass ich über den Niedersächsischen Landtag die Gelegenheit hatte, dieses Theaterstück für die Schülerinnen und Schüler zu stiften und die Geschichte für sie so erlebbar zu machen.

Dieses Stück und diese Lesung haben die Schülerinnen und Schüler sehr beeindruckt. Insbesondere vor dem Hintergrund unsäglicher Anne Frank-Vergleiche im Rahmen von Querdenker-Protesten und anderen Kundgebungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen halte ich es für umso wichtiger, immer wieder an die deutsche Geschichte in der NS-Zeit und die daraus erwachsende Verantwortung zu erinnern. Das ist hier auf besonders anschauliche Art und Weise gelungen.

Auch CDU-Bürgermeisterkandidaten holen starke Ergebnisse – Tobias Grünert und Nils Neuhäuser genannt Holtbrügge werden Bürgermeister in Vechelde und Ilsede.

Alle Konzentration gilt jetzt der Stichwahl am 26. September!

Der Wahlabend der Kommunalwahl in Niedersachsen am 12. September hat im Landkreis Peine einige bedeutende Veränderungen mit sich gebracht.

Ich möchte mich zunächst ganz herzlich bei Ann-Marie Klaas, unserer Bürgermeisterkandidaten in der Gemeinde Edemissen, und bei Jan-Philipp Schönaich, unserem Bürgermeisterkandidaten für die Stadt Peine, bedanken! Beide haben über die letzten Wochen und Monate einen herausragenden Wahlkampf gemacht und mit viel Engagement, Einsatz und starken Inhalten für ihre Sache geworben. Umso mehr finde ich es schade, dass es für beide nicht gereicht hat. Ich möchte Ann-Marie Klaas und Jan-Philipp Schönaich ganz herzlich für ihren tollen Einsatz für die Gemeinde Edemissen bzw. für die Stadt Peine und für die CDU danken!

Hoch erfreut bin ich auch über das Ergebnis der Bürgermeisterwahlen in den Gemeinden Ilsede und Vechelde! Nils Neuhäuser genannt Holtbrügge (Ilsede) und Tobias Grünert (Vechelde) haben es geschafft, den Beweis anzutreten, dass es mit engagiertem Wahlkampf, einem guten Team und ganz besonders mit den richtigen Inhalten durchaus möglich ist, diese über viele Jahrzehnte von der SPD geführten Gemeinden politisch zu überzeugen. Ich gratuliere beiden ganz herzlich zu ihrer Wahl als Gemeindebürgermeister und wünsche viel Erfolg für die Arbeit in den nächsten Jahren!

Noch offen ist die Bürgermeisterfrage dagegen in der Gemeinde Hohenhameln. Hier hat unsere Kandidaten Anja Böttcher im ersten Wahlgang ein respektables Ergebnis geholt und stellt sich nun in der Stichwahl ihrem SPD-Mitbewerber. Ich bin zuversichtlich, dass Anja Böttcher die Wählerinnen und Wähler in Hohenhameln bis zur Stichwahl am Sonntag noch überzeugen kann. Falls Sie in Hohenhameln wohnen: Bitte unterstützen Sie Anja Böttcher am kommenden Sonntag.

Noch offen und besonders spannend ist auch die Entscheidung über den zukünftigen Landrat bzw. die zukünftige Landrätin des Landkreises Peine. Unsere Kandidatin Banafsheh Nourkhiz ist mit gut 26 Prozent der Stimmen in die Stichwahl eingezogen und hat sich damit deutlich gegen die Mitbewerber der Grünen und der Freien Wähler durchgesetzt.

In der Stichwahl am Sonntag gilt es nun, gegen SPD-Herausforderer Henning Heiß zu bestehen und nach Jahrzehnten endlich einmal wieder für einen von der CDU geführten Landkreis Peine zu sorgen. Ich bin sicher, der Landkreis Peine hat viel Potenzial, braucht aber in einigen Bereichen dringend frische Impulse. Um diese frischen Impulse zu liefern, ist Banafsheh Nourkhiz die richtige Kandidatin, davon bin ich überzeugt!

Bitte unterstützen Sie unsere Landratskandidatin Banafsheh Nourkhiz auf den letzten Metern bis zur Stichwahl am 26. September. Wir alle können für einen Wechsel im Landkreis Peine sorgen!

Gespräch mit Erzieherinnen macht deutlich: Neues Kindertagesstättengesetz (KiTaG) geht in die richtige Richtung, dritte Kraft pro Gruppe ist aber auch dringend erforderlich.

Unterwegs in meinem Wahlkreis bin ich vor kurzer
Zeit in der Kindertagesstätte Schatzinsel in Edemissen, die von der Lebenshilfe Peine-Burgdorf betrieben wird, gewesen

Im Gespräch mit der Leiterin der Kindertagesstätte,
Frau Habersaat, und einigen Erzieherinnen sowie
bei meinem anschließenden Rundgang durch die
Räumlichkeiten und das Außengelände der Kindertagesstätte konnte ich mir einen Eindruck davon machen, mit wie viel Herzblut vor Ort gearbeitet wird
und wie wohl sich auch die vielen Kinder in der KiTa
Schatzinsel fühlen.

Trotzdem gibt es natürlich auch vonseiten der KiTa
Schatzinsel Probleme sowie Anliegen und Erwartungen gegenüber der Politik, die ich mir gerne angehört habe.

Hintergrund meines Besuchs sind insbesondere
auch die neuen Regelungen im Zuge der in der vergangenen Sitzungswoche durch den Niedersächsischen Landtag erfolgten Neugestaltung des Kindertagesstättengesetzes (KiTaG). In dem neuen Gesetz
werden unter anderem Qualitätsstandards an die
Kinderbetreuung geregelt, etwa die erforderliche
Mindestgröße eines Raumes, je nach Anzahl der zu
betreuenden Kinder in einer Gruppe. Zudem wird die
Finanzierung der dritten Betreuungskraft endlich angegangen.

Nach Auskunft der Erzieherinnen sei im Zuge der
Neuregelungen zum Beispiel die Raumgröße gar
nicht so entscheidend, sehr wichtig sei aber die Unterstützung durch eine zusätzliche, dritte Fachkraft.
So erklärten mir die Erzieherinnen, dass es schon
ein Problem sei, wenn eine Erzieherin beispielsweise ein Kind verarzten müsse und daher für einige
Minuten abwesend sei und die andere Fachkraft
dann für mehrere Minuten mit allen Kindern allein
sei. Hier helfe die dritte Kraft pro Gruppe sehr.

Doch auch andere Themen, wie zum Teil immer weiter steigende Erwartungen der Eltern gegenüber den
Kindertagesstätten und berufsbedingt immer länger
werdende Betreuungszeiten für einzelne Kinder bereiten der KiTa nach Auskunft meiner Gesprächspartnerinnen Probleme.

Ich bin den vielen Erzieherinnen und Erziehern in
Niedersachsen dankbar für die wertvolle Arbeit, die
sie leisten und bin froh über die Verbesserungen, die
die Novellierung des KiTaG jetzt mit sich bringt.
Trotzdem müssen wir als Politik unser Ohr immer
sehr genau an den Menschen in der Praxis vor Ort
haben und hören, wenn es Fehlentwicklungen gibt
oder etwas nicht so funktioniert, wie es gedacht ist.
Hier müssen wir auch vonseiten des Gesetzgebers
flexibel sein, gegebenenfalls kurzfristig im Detail
nachzusteuern.

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