Darsteller des „Theater in der List“ machen Geschichte für die Schülerinnen und Schüler erlebbar.

An einer ganz besonderen Veranstaltung habe ich vor kurzer Zeit am Gymnasium Groß Ilsede (GGI)/Landkreis Peine teilgenommen. In einer multimedialen Lesung haben Marie-Madeleine Krause und Willi Schlüter vom „Theater in der List“ in Hannover den Schülerinnen und Schülern in einer Doppelstunde Ausschnitte aus dem Tagebuch der Anne Frank vorgetragen.

Ziel der beiden Darsteller war es, den Schülerinnen und Schülern in der Aula des Gymnasiums in Ilsede nicht einfach ausgewählte Textpassage vorzulesen, sondern die Geschichte mithilfe von zeitgenössischen Bild- und Tondokumenten sowie verschiedenen darstellerischen Einlagen besonders erlebbar zu machen. Auf diese Art und Weise haben die beiden es geschafft, die Zuhörerinnen und Zuhörer aus dem zehnten Jahrgang für knapp 90 Minuten gedanklich in die Welt der Anne Frank in der ersten Hälfte der 1940er Jahre zu versetzen und sie so in die Lebenswirklichkeit einer fast Gleichaltrigen zu bringen – einer Gleichaltrigen von vor knapp 80 Jahren.

Das Ansinnen von Marie-Madeleine Krause und Willi Schlüter: die Geschichte auf diese Art und Weise erlebbar machen und aus einer im öffentlichen Diskurs häufig scheinbar anonymen Gruppe („die Juden“ oder „die Flüchtlinge“) Einzelschicksale und Menschen zu machen, die auf einmal sehr viel nahbarer und besser zu verstehen sind.

Ich freue mich sehr, dass ich über den Niedersächsischen Landtag die Gelegenheit hatte, dieses Theaterstück für die Schülerinnen und Schüler zu stiften und die Geschichte für sie so erlebbar zu machen.

Dieses Stück und diese Lesung haben die Schülerinnen und Schüler sehr beeindruckt. Insbesondere vor dem Hintergrund unsäglicher Anne Frank-Vergleiche im Rahmen von Querdenker-Protesten und anderen Kundgebungen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen halte ich es für umso wichtiger, immer wieder an die deutsche Geschichte in der NS-Zeit und die daraus erwachsende Verantwortung zu erinnern. Das ist hier auf besonders anschauliche Art und Weise gelungen.

Auch CDU-Bürgermeisterkandidaten holen starke Ergebnisse – Tobias Grünert und Nils Neuhäuser genannt Holtbrügge werden Bürgermeister in Vechelde und Ilsede.

Alle Konzentration gilt jetzt der Stichwahl am 26. September!

Der Wahlabend der Kommunalwahl in Niedersachsen am 12. September hat im Landkreis Peine einige bedeutende Veränderungen mit sich gebracht.

Ich möchte mich zunächst ganz herzlich bei Ann-Marie Klaas, unserer Bürgermeisterkandidaten in der Gemeinde Edemissen, und bei Jan-Philipp Schönaich, unserem Bürgermeisterkandidaten für die Stadt Peine, bedanken! Beide haben über die letzten Wochen und Monate einen herausragenden Wahlkampf gemacht und mit viel Engagement, Einsatz und starken Inhalten für ihre Sache geworben. Umso mehr finde ich es schade, dass es für beide nicht gereicht hat. Ich möchte Ann-Marie Klaas und Jan-Philipp Schönaich ganz herzlich für ihren tollen Einsatz für die Gemeinde Edemissen bzw. für die Stadt Peine und für die CDU danken!

Hoch erfreut bin ich auch über das Ergebnis der Bürgermeisterwahlen in den Gemeinden Ilsede und Vechelde! Nils Neuhäuser genannt Holtbrügge (Ilsede) und Tobias Grünert (Vechelde) haben es geschafft, den Beweis anzutreten, dass es mit engagiertem Wahlkampf, einem guten Team und ganz besonders mit den richtigen Inhalten durchaus möglich ist, diese über viele Jahrzehnte von der SPD geführten Gemeinden politisch zu überzeugen. Ich gratuliere beiden ganz herzlich zu ihrer Wahl als Gemeindebürgermeister und wünsche viel Erfolg für die Arbeit in den nächsten Jahren!

Noch offen ist die Bürgermeisterfrage dagegen in der Gemeinde Hohenhameln. Hier hat unsere Kandidaten Anja Böttcher im ersten Wahlgang ein respektables Ergebnis geholt und stellt sich nun in der Stichwahl ihrem SPD-Mitbewerber. Ich bin zuversichtlich, dass Anja Böttcher die Wählerinnen und Wähler in Hohenhameln bis zur Stichwahl am Sonntag noch überzeugen kann. Falls Sie in Hohenhameln wohnen: Bitte unterstützen Sie Anja Böttcher am kommenden Sonntag.

Noch offen und besonders spannend ist auch die Entscheidung über den zukünftigen Landrat bzw. die zukünftige Landrätin des Landkreises Peine. Unsere Kandidatin Banafsheh Nourkhiz ist mit gut 26 Prozent der Stimmen in die Stichwahl eingezogen und hat sich damit deutlich gegen die Mitbewerber der Grünen und der Freien Wähler durchgesetzt.

In der Stichwahl am Sonntag gilt es nun, gegen SPD-Herausforderer Henning Heiß zu bestehen und nach Jahrzehnten endlich einmal wieder für einen von der CDU geführten Landkreis Peine zu sorgen. Ich bin sicher, der Landkreis Peine hat viel Potenzial, braucht aber in einigen Bereichen dringend frische Impulse. Um diese frischen Impulse zu liefern, ist Banafsheh Nourkhiz die richtige Kandidatin, davon bin ich überzeugt!

Bitte unterstützen Sie unsere Landratskandidatin Banafsheh Nourkhiz auf den letzten Metern bis zur Stichwahl am 26. September. Wir alle können für einen Wechsel im Landkreis Peine sorgen!

Gespräch mit Erzieherinnen macht deutlich: Neues Kindertagesstättengesetz (KiTaG) geht in die richtige Richtung, dritte Kraft pro Gruppe ist aber auch dringend erforderlich.

Unterwegs in meinem Wahlkreis bin ich vor kurzer
Zeit in der Kindertagesstätte Schatzinsel in Edemissen, die von der Lebenshilfe Peine-Burgdorf betrieben wird, gewesen

Im Gespräch mit der Leiterin der Kindertagesstätte,
Frau Habersaat, und einigen Erzieherinnen sowie
bei meinem anschließenden Rundgang durch die
Räumlichkeiten und das Außengelände der Kindertagesstätte konnte ich mir einen Eindruck davon machen, mit wie viel Herzblut vor Ort gearbeitet wird
und wie wohl sich auch die vielen Kinder in der KiTa
Schatzinsel fühlen.

Trotzdem gibt es natürlich auch vonseiten der KiTa
Schatzinsel Probleme sowie Anliegen und Erwartungen gegenüber der Politik, die ich mir gerne angehört habe.

Hintergrund meines Besuchs sind insbesondere
auch die neuen Regelungen im Zuge der in der vergangenen Sitzungswoche durch den Niedersächsischen Landtag erfolgten Neugestaltung des Kindertagesstättengesetzes (KiTaG). In dem neuen Gesetz
werden unter anderem Qualitätsstandards an die
Kinderbetreuung geregelt, etwa die erforderliche
Mindestgröße eines Raumes, je nach Anzahl der zu
betreuenden Kinder in einer Gruppe. Zudem wird die
Finanzierung der dritten Betreuungskraft endlich angegangen.

Nach Auskunft der Erzieherinnen sei im Zuge der
Neuregelungen zum Beispiel die Raumgröße gar
nicht so entscheidend, sehr wichtig sei aber die Unterstützung durch eine zusätzliche, dritte Fachkraft.
So erklärten mir die Erzieherinnen, dass es schon
ein Problem sei, wenn eine Erzieherin beispielsweise ein Kind verarzten müsse und daher für einige
Minuten abwesend sei und die andere Fachkraft
dann für mehrere Minuten mit allen Kindern allein
sei. Hier helfe die dritte Kraft pro Gruppe sehr.

Doch auch andere Themen, wie zum Teil immer weiter steigende Erwartungen der Eltern gegenüber den
Kindertagesstätten und berufsbedingt immer länger
werdende Betreuungszeiten für einzelne Kinder bereiten der KiTa nach Auskunft meiner Gesprächspartnerinnen Probleme.

Ich bin den vielen Erzieherinnen und Erziehern in
Niedersachsen dankbar für die wertvolle Arbeit, die
sie leisten und bin froh über die Verbesserungen, die
die Novellierung des KiTaG jetzt mit sich bringt.
Trotzdem müssen wir als Politik unser Ohr immer
sehr genau an den Menschen in der Praxis vor Ort
haben und hören, wenn es Fehlentwicklungen gibt
oder etwas nicht so funktioniert, wie es gedacht ist.
Hier müssen wir auch vonseiten des Gesetzgebers
flexibel sein, gegebenenfalls kurzfristig im Detail
nachzusteuern.

Vertreter des LOT-Theaters aus Braunschweig vor Ort. Forderung: Förderung freier Theaterszene muss verstetigt werden und gehört in jeden Landeshaushalt.

Am Rande des vergangenen Landtagsplenums bin
ich vor dem Landtag in Hannover auf eine Gruppe
von Demonstranten getroffen, die sich lautstark für
die freie Theaterszene in Niedersachsen einsetzten.

Hintergrund ist, dass viele freie Theater in Niedersachsen im Zuge der Corona-Krise und der damit
verbundenen Schutzmaßnahmen lange schließen
mussten, so hart gebeutelt worden sind und schließlich von einem unbedingt erforderlichen Unterstützungspaket des Landes Niedersachsen profitiert haben.

Unter den Demonstranten waren unter anderem
auch Vertreter des LOT-Theaters in Braunschweig.
Das LOT-Theater ist seit langer Zeit fester Bestandteil der Braunschweiger Theaterszene und sorgt mit
seinem Programm für eine vielfältige kulturelle Theaterlandschaft in unserer Region. Ich war und bin dort
immer sehr gerne zu Gast. Von den angesprochenen jüngsten Fördermaßnahmen in Höhe von
500.000 Euro wird auch das LOT-Theater anteilig
partizipieren.

Den Demonstranten geht es jetzt darum, die finanzielle Förderung für die freie Theaterszene zu verstetigen und nicht mehr nur in Ausnahmefällen über
Sonderprogramme zu gewährleisten, sondern als regelmäßigen und wiederkehrenden Posten einzuplanen. Nur so könne auf Dauer verlässlich geplant und
ein anspruchsvolles Programm sichergestellt werden. Ihre Forderung: „Die freie Theaterszene in Niedersachsen gehört in jeden Landeshaushalt.“

Natürlich würde das Geld kosten. Trotzdem bin ich
der Meinung, dass uns eine lebendige und insbesondere vielfältige Theaterszene dieses Geld wert
sein sollte und dass die tolle Arbeit am LOT-Theater
und in den vielen anderen freien Theatern in Niedersachsen diese Förderung auch uneingeschränkt verdient.

Schritt zu mehr Lebensqualität und emissionsarmen Mobilitätsangeboten auf dem Land muss gegangen werden!

In der vergangenen Sitzungswoche des niedersächsischen Landtages ist das Projekt Spargelexpress
einen großen Schritt weiter gekommen: Der Landtag
hat sich auf Antrag der Fraktionen von CDU und
SPD für die zielgerichtete Fortsetzung der Reaktivierung von Bahnstrecken und Bahnstationen in Niedersachsen ausgesprochen. Unter den im Antrag für
eine Wiederaktivierung vorgesehenen Strecken befindet sich auch die Bahnstrecke Harvesse-Braunschweig. Die Landesregierung ist jetzt aufgefordert,
das Projekt voranzutreiben und sich gegenüber dem
Bund für eine Förderung der Streckenaktivierung
einzusetzen.

Hintergrund ist die im Jahr 2020 erfolgte Novellierung und erhebliche Aufstockung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) des Bundes,
das eine bis zu 90-prozentige finanzielle Beteiligung
des Bundes für Investitionen in die Reaktivierung
von Bahnstrecken vorsieht. Voraussetzung ist allerdings eine erfolgreiche Wirtschaftlichkeitsperspektive eines Projekts, die im sogenannten Standardisierten Bewertungsverfahren überprüft wird. Etwa
aus Gründen des Klimaschutzes kann von dieser
standardisierten Bewertung zwar abgewichen werden, in dem Fall ist die Absenkung der Förderquote
durch den Bund auf 60 Prozent allerdings zwingend.

Bevor die Landesregierung beim Projekt Spargelexpress gegenüber dem Bund tätig werden kann,
muss daher erst die voraussichtliche Wirtschaftlichkeit des Projekts festgestellt werden. Bei einer in der
vergangenen Legislaturperiode erfolgten Prüfung
war diese Perspektive negativ ausgefallen. Ich hoffe
sehr, dass die Prüfung, auch durch die in der Zwischenzeit unter anderem von Volkswagen an der
Strecke vorgenommen Instandsetzungen, positiv
ausfällt und dem Projekt nichts mehr im Weg steht.

Es sollte unser aller Anliegen sein, auch den Menschen in ländlichen Gebieten gute, vielfältige und
möglichst emissionsarme Mobilitätsangebote zu machen. Die Reaktivierung stillgelegter Bahnstrecken
trägt, neben einer Steigerung der Lebensqualität im
ländlichen Raum, auch deutlich zum Umstieg zahlreicher Verkehrsteilnehmer auf den ÖPNV und somit
zur Einsparung von Treibhausgasemissionen bei.
Vor diesem Hintergrund kann der Aspekt der Wirtschaftlichkeit aus meiner Sicht nicht das einzige Kriterium für die Realisierung des Projekts sein.

Darüber hinaus steht nach wie vor das Ziel des Landes Niedersachsen, die aktuell angewandte Standardisierte Bewertung dahingehend zu überarbeiten,
auch die Situation in ländlichen Räumen besser darzustellen. In dünn besiedelten Regionen ist eine
hundertprozentige Wirtschaftlichkeit bei der Reaktivierung von Bahnstrecken teilweise schwer zu erreichen. Dennoch können auch hier Reaktivierungen
von Bahnstrecken sowohl einen starken Beitrag zum
Klimaschutz als auch zur Besserung der Lebensqualität vor Ort leisten. Ich bin froh, dass die niedersächsische Landesregierung durch den erfolgreichen Antrag auch dazu aufgefordert ist, sich gegenüber dem Bund für eine Überarbeitung der Standardisierten Bewertung einzusetzen und dass sich auch
Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) dazu
bekennt.

Pressegespräch mit Frau Renate Wagner-Redding, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Braunschweig.

Vor dem Hintergrund der jüngsten antisemitischen
Vorfälle in verschiedenen Städten Deutschlands,
habe ich mich zu einem Pressegespräch mit der
Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Braunschweig, Frau Renate Wagner-Redding, getroffen,
um mir ihre Sicht der Dinge anzuhören und darüber
zu sprechen, wie die Erinnerungskultur wach gehalten werden kann.


Hintergrund der jüngsten antisemitischen Vorfälle
war die vor wenigen Wochen aufflammende Gewalt
in Nahost. Für mich ist an dieser Stelle ganz klar,
dass Kritik an Israel und der israelischen Politik natürlich immer
erlaubt sein muss. Dabei muss es aber immer um sachliche
Kritik an der Politik eines Staates gehen, nicht um ein Volk oder eine Religion.
Wenn diese Kritik gar in Hass und Gewalt umschlägt
und die in Deutschland lebenden Juden für Dinge
verantwortlich gemacht werden, mit denen sie nichts
zu tun haben, ist eine ganz klare Grenze überschritten.
Hier müssen wir dem Freiheitsgedanken unseres Grundgesetzes ganz deutlich Geltung verschaffen.

Frau Wagner-Redding erzählte mir in unserem Gespräch auch, dass sich der Antisemitismus aus ihrer
Sicht mittlerweile mehr durch alle Gesellschaftsschichten verbreite, als das vielleicht früher noch der
Fall gewesen sei. Gerade aufgrund solcher Einschätzungen finde ich es umso wichtiger, die Erinnerungskultur lebendig zu halten und jüdische Geschichte erlebbar zu machen, schließlich hatte auch
Peine bis 1933 eine jüdische Gemeinde.


In Braunschweig gibt es beispielsweise bereits eine
Sally-Perel-Schule, die sich dem Leben dieses besonderen Bürgers unserer Region verschrieben hat.
Als Geburtsstadt von Sally-Perel würde auch Peine
eine solche Schule gut zu Gesicht stehen. So etwas
darf allerdings nicht einfach übergestülpt werden.
Ich würde es schön finden, wenn so ein Projekt,
etwa aus einem Geschichtskurs heraus, wachsen
könnte und eine Schule sich mehr und mehr dem
Thema zuwenden und vielleicht eines Tages zur Sally-Perel-Schule in Peine werden würde.


Unter dem Strich bleibt einfach, dass wir alles tun
müssen, um die Erinnerung an die jüdische
Geschichte in unserer Region wach zu halten und
dem Antisemitismus keinen Millimeter weit Raum zu
geben. Das war schon immer ein wesentlicher
Grund, weshalb ich mich politisch engagiere.

Beschäftigten in der Gastronomie muss endlich wirkungsvoll geholfen werden – Öffnungsperspektive Licht am Horizont.

Der „Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen“ (DEHOGA) hat in der letzten Woche
mit der Aktion „leere Kochtöpfe“ auf die existenzgefährdende Situation im niedersächsischen Hotelund Gaststättengewerbe aufmerksam gemacht. Bei
der Aktion wurden symbolische leere Kochtöpfe an
Bundes- und Landtagsabgeordnete übergeben.
Die Beschäftigten der Branche kritisieren unter anderem, dass auch nach acht Monaten die bisherigen
Hilfsprogramme hauptsächlich zur Bedienung der
Fixkosten dienen und damit etwa Zahlungen an
Banken oder Verpächter aufrechterhalten werden
können, den Betrieben an sich aber kaum geholfen
ist. Besonders wird kritisiert, dass, während angestellt Beschäftigte in Kurzarbeit sind, für die Inhaber
der Betriebe kein Unternehmerlohn oder etwas Vergleichbares vorgesehen sei. Mittlerweile seien vielfach auch die letzten Rücklagen aufgebraucht.
Ich war zur Übergabe der leeren Kochtöpfe beim
„Theaterrestaurant Peiner Festsäle“ am Friedrich
Ebert Platz, um mir dort die Sichtweisen von Torsten
Kowohl, Inhaber des Theaterrestaurants und gleichzeitig DEHOGA-Kreisvorsitzender in Peine, und von
Jörg Schmidt-Caspari, Inhaber des Hotels und
Restaurants Bürgerschänke, anzuhören. Beide teilten die Sorgen und Forderungen der DEHOGA Niedersachsen, zeigten sich aber zumindest erfreut,
dass ihren Forderungen von der Politik Gehör geschenkt wird.
Unter dem Strich steht für mich eindeutig fest, dass
die Selbstständigen und Beschäftigten des Hotelund Gaststättengewerbes aktuell nicht zu beneiden
sind. Bislang sind zwar über das niedrigschwellige
Investitionsprogramm „Hilfe für die Gastronomie“
des Landes Niedersachsen schon Mittel in Höhe von
688.000 Euro an zehn Betriebe im Landkreis Peine
geflossen. Trotzdem steht für mich fest, dass auch
die Inhaber von Hotels, Restaurants und Gaststätten
von etwas leben müssen. Deshalb fordere ich, dass
wir, neben der jetzt endlich feststehenden
Öffnungsperspektive, weiter über zusätzliche
Programme für die Gastronomie und dabei
besonders auch über einen Unternehmerlohn
nachdenken, der das Auskommen der
Betriebsinhaber sichert.