Peine, 13.01.2021 Zum jetzigen Zeitpunkt eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen ins Auge zu fassen, lehnt der CDU-Landtagsabgeordnete Christoph Plett ab. „Momentan haben wir nur einen sehr geringen Teil der Bevölkerung geimpft, das wird in den kommenden Monaten mehr werden, sodass wir überhaupt keine Anhaltspunkte haben, dass sich nicht genügend Menschen impfen lassen oder bestimmte Berufsgruppen sich verweigern“, so Plett.

 „Ich gehe davon aus, dass sich jeder, der in einem stark von Corona betroffenen Berufsfeld arbeitet, sich der Entscheidung einer Nicht-Impfung auch im eigenen Interesse bewusst ist und keine leichtfertigen Entscheidungen treffen wird. Sollte man zu einer Impfpflicht kommen, muss diese gemeinsam mit dem Ethikrat getroffen werden und rechtlich abgesichert sein. Dies kann nur auf gesicherter Datengrundlage geschehen.“

Ziel allen Handelns ist es, so vielen Menschen wie möglich ein Impfangebot zu unterbreiten. „Bis zum Sommer werden wir sehen, wie viele Menschen in Deutschland davon Gebrauch gemacht haben. Sobald wir eine Herdenimmunität erreicht haben, werden wir analysieren, ob es sinnvoll ist, einzelne Berufsgruppen stärker in den Fokus zu nehmen und zum Impfen aufzufordern.“

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