Nordkreis verbleibt mit den weitüberwiegenden landwirtschaft-lichen Flächen nitratsensibles Gebiet. 

 Peine, 22.12.2020 

Nach der ersten Gebietskulisse für die nitratsensiblen Gebiete im LK Peine waren bis auf landwirtschaftliche Flächen im Bereich Gadenstedts und Lengedes und östlich davon alle landwirtschaftlichen Flächen als rote Gebiete ausgewiesen. 

 Auf diesen Flächen hätten die Landwirte ab dem 01.01.2021 nur noch 20% we-niger Düngung aufbringen dürfen, ein Minderertrag in einer Höhe von bis zu 20 % wäre die Folge gewesen. Nicht nur in 2021, sondern auch in den Folgejahren. 

Nach der Neufassung der roten Gebiete sind südlich der A2 bis auf wenige Flä-chen keine roten Gebiete mehr ausgewiesen, das heißt, dass die Landwirte keine Verminderung der Düngung um 20% vornehmen und auch keine Ertragseinbu-ßen hinnehmen müssen. 

Nördlich der A2 verbleibt leider der überwiegende Teil der landwirtschaftlich ge-nutzten Flächen rotes Gebiet, mit der Folge, dass die Landwirte 20% weniger Dünger aufbringen dürfen und somit auch weniger Ertrag erhalten – dieses nicht nur im Jahr 2021, sondern auch in den Folgejahren. 

Diese Ertragseinbußen der Landwirte dürfen auf Dauer nicht bleiben. 

Hier muss jetzt intensiv geprüft werden, welche Kriterien die Eingruppierung als rotes Gebiet verursachten und wie in der Folge für die Landwirte Abhilfe geschaf-fen werden kann. 

„Mein besonderer Dank gilt unserer Landwirtschaftsministerin Frau Otte-Kinast, denn durch ihren vehementen Einsatz auf Bundesebene zur Einführung des Verursacherprinzips ist es Niedersachsen gelungen, die Gebietskulisse deutlich zu verringern. Hierdurch konnten auch für unsere Region, südlich der A2, eine deutliche Verringerung der „Roten Gebiete“ erzielt werden“, so der Landtagsab-geordnete Christoph Plett. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.