Besuch von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) beim Wasserstoffcampus in Salzgitter.

Sep 02, 2021

Projekt schreitet voran, stellt einen echten Einstieg in die Decarbonisierung der Industrie unserer Region dar.

Gemeinsam mit unserem niedersächsischen Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) bin ich
beim Wasserstoffcampus auf dem Gelände der Firma Bosch in Salzgitter gewesen. Dabei wurden wir,
neben der generellen Zukunft der Wasserstofftechnologie und dem Stand am Standort Salzgitter, auch
über die konkreten Projekte, die momentan am Wasserstoffcampus Salzgitter entwickelt werden, informiert.
Vor Ort wurde uns dabei von Herrn Gensicke, Geschäftsführer der Robert Bosch Elektronik GmbH in
Salzgitter, die Fabriktransformation zur Decarbonisierung der Wertschöpfung mit Wasserstoff vorgestellt. Die Salzgitter AG stellte ist in ihrem Vortrag
besonders auf die Oberflächenbehandlung zur Reduzierung der Wasserstoffdiffusion in Stahltanks eingegangen. Mit dieser Forschung wird daran gearbeitet, das derzeit zum Teil noch bestehende Problem
der schwierigen Lagerung – Wasserstoff diffundiert
leicht durch Materialien hindurch – zu lösen. Abschließend wurde uns die Konzeptionierung einer
marktfähigen grünen Wasserstoffversorgung für die
Region Salzgitter im Kontext der europäischen Wasserstoffstrategie vorgestellt. Dabei wurde einmal
mehr deutlich: Der Wasserstoffcampus in Salzgitter
ist ein echter Einstieg darin, die Decarbonisierung
der Industrie unserer Region zu erreichen.
Im Rückblick auf den Termin, an dem unter anderem
Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Andrea Kempe
(Kreisvorsitzende des CDU Kreisverbandes Salzgitter), Armin Fieber (Geschäftsführer des Kraftwerks
Mehrum) und Vertreter der weiteren am Wasserstoffcampus Salzgitter beteiligten Firmen wie der Salzgitter AG und MAN teilgenommen haben, wird einmal
mehr deutlich, welches Potenzial der Wasserstoff in
unserer Region hat. In enger Abstimmung und Zusammenarbeit zwischen Salzgitter und einer geplanten Wasserstoffproduktion in Mehrum (Landkreis
Peine) kann es aus meiner Sicht gelingen, die beiden Projekte zu einem Startschuss in eine gemeinsame Erfolgsgeschichte für unsere Region zu führen.